Bohnenanbau als Schlüssel für die Schokoladenproduktion in La Union
Jeder Schokoladenriegel beginnt mit einer Kakaobohne. Doch in La Union stammen viele der von lokalen Schokoladenherstellern verwendeten Bohnen noch immer von außerhalb der Provinz. Der Markt für handgefertigte Schokolade in der Provinz wächst, aber die lokale Kakaoproduktion hat nicht mit der Nachfrage Schritt gehalten. Dies hinterlässt eine Lücke in der Wertschöpfungskette: Während lokale Unternehmen Schokoladenprodukte verarbeiten und verkaufen, haben Bauern in La Union nur begrenzte Möglichkeiten, das Rohmaterial zu liefern.
Um diese Lücke zu schließen, DTI in der Ilocos-Region, vertreten durch DTI La Union, eine Partnerschaft mit der lokalen Regierung von Rosario, dem Barangay Nagtagaan Council und privaten Organisationen geschlossen, um 150 Kakaosämlinge im Queen of Peace Priory in Rosario, La Union, zu pflanzen. Diese Aktion dient als erste Demonstration für eine lokal verwurzelte Kakaindustrie, die schließlich Bohnen für die in der Provinz produzierte Tablea- und handgefertigte Schokolade liefern kann.
Für Bauern bietet Kakaobau eine Kulturpflanze, die bestehende Lebensgrundlagen ergänzen und eine längerfristige Einkommensquelle bieten kann. Kakaobäume beginnen normalerweise nach etwa drei Jahren Früchte zu tragen, weshalb eine nachhaltige technische Unterstützung, Marktverbindungen und Nachernte-Einrichtungen für den Erfolg des Projekts von entscheidender Bedeutung sind. In Barangay Nagtagaan soll die Initiative die Bewohner dazu ermutigen, sich weiterhin in der Landwirtschaft zu engagieren, indem eine Kulturpflanze mit Marktpotenzial eingeführt wird.
Mit Schulung und Zugang zu Ausrüstung können Bauern künftig Kakao zu höherwertigen Produkten wie Tablea und handgefertigter Schokolade verarbeiten, wodurch mehr Einkommen in der Gemeinschaft verbleibt. DTI-Ilocos-Regionaldirektorin Merlie Membrere sagte, dass die lokale Produktion eine kritische Lücke in der Schokoladenindustrie der Region darstellt. 'Unsere handgefertigte Schokoladen-Szene ist aktiv, aber die Rohproduktion hinkt hinterher', sagte Membrere. 'Wir müssen unsere eigene Kakaindustrie entwickeln, damit die Tablea, die in unseren Gemeinden verwendet wird, auch in Schulernährungsprogrammen, von lokalen Bauernhöfen stammen kann.'
Das Projekt bringt nationale Regierungsbehörden, die lokale Regierung, die Kirche und private Organisationen, einschließlich der Lorma Community Development Foundation, zusammen, um eine nachhaltige Kakaowertschöpfungskette in La Union aufzubauen. DTI La Union Acting Provincial Director Victoria Ordoño sagte, dass die Partner einen Dreijahresentwicklungsplan für die vorgeschlagene Tsokolate de La Union-Initiative vorbereiten. Im Rahmen des Plans wird das Landwirtschaftsministerium technische Unterstützung bei der Kakaoproduktion bereitstellen.