Binga-Schnecken koennten wertvolle Melo-Perlen enthalten
Die Binga-Schnecke, auch Melonenschnecke genannt, ist in den Gewaessern der Philippinen weit verbreitet. Diese Schnecken koennen Melo-Perlen enthalten, die bis zu 6 Millionen Peso pro Karat wert sein koennen.
In einer Folge der Sendung I Juander erlaeuterte der Juwelier Willyn Villarica, dass das Gemological Institute of America bisher keine Melo-Perle aus der Binga-Schnecke in den Philippinen registriert hat. Der Juwelier nannte einen Preis von 800 bis 1.000 Dollar pro Karat als niedrigsten Wert. Der Preis koenne bis zu 100.000 Dollar pro Karat steigen.
Die Binga-Schnecken leben haeufig in sandigen Gebieten. Sie bevorzugen nicht die grossen Felsen, die andere Muscheln und Schnecken bevorzugen. In Masbate werden Binga-Schnecken auf den Maerkten für 50 Peso pro Kilo verkauft.
Die Binga-Schnecke kann bis zu 10 Zoll im Durchmesser wachsen und bis zu drei Kilogramm wiegen. Die Philippinen sind ein globaler Hotspot für die Binga-Schnecke. Diese leben in tropischen und nährstoffreichen Gebieten mit einem ausgedehnten Korallenriff-Ökosystem.
Die Binga-Schnecke kann bis zu 140 Jungschnecken produzieren. Diese brauchen jedoch etwa 7 bis 10 Jahre, um sich zu entwickeln und Eier zu legen. Die Lebensdauer der Binga-Schnecke beträgt bis zu 30 Jahre.
Bantayan Island ist ein idealer Ort für die Binga-Schnecke. Die Insel ist flach, sandig und der Meeresboden ist schlammig. Nur erwachsene Binga-Schnecken, die Jahrzehnte alt sind, koennen Perlen enthalten.
Experten warnen davor, die Meeresressourcen zu uebernutzen. Obwohl es legal ist, Binga-Schnecken zu sammeln, dauert es Jahrzehnte, bis sie sich vermehren. Der Fischer Bualberto Bawiin Jr. sucht nach Binga-Schnecken. Er hofft, eine wertvolle Melo-Perle zu finden.