Biñan genehmigt wegweisende 'Right to Care'-Ordinance
Die Stadtregierung von Biñan in Laguna hat während des Pride-Monats im Juni einen bedeutenden Schritt in Richtung Inklusivität gemacht, indem sie ihre 'Right to Care'-Ordinance genehmigt hat. Diese Maßnahme gewährt langfristigen gleichgeschlechtlichen Paaren in der Stadt das Recht auf gesundheitliche Versorgung in Notfällen.
Biñan ist die erste Stadt in Laguna, die eine solche Verordnung erlässt. Sie wurde von Vizebürgermeisterin Jonalina Reyes durch die Stadtverordnung Nr. 22-2026 vorgeschlagen. Der Titel der Verordnung lautet: 'Eine Verordnung, die von allen Gesundheitseinrichtungen in der Stadt Biñan die Anerkennung von Gesundheitsbevollmächtigten verlangt, die 'Right To Care'-Karte bereitstellt und andere Zwecke regelt.'
Gemäß dieser Maßnahme können Einwohner einen gleichgeschlechtlichen oder heterosexuellen Partner oder einen Vertreter eines Mitglieds der LGBTQIA+-Gemeinde als Gesundheitsbevollmächtigten registrieren lassen. Dieser Bevollmächtigte ist berechtigt, wichtige Entscheidungen bezüglich der Gesundheit des Einzelnen zu treffen.
Gesundheitseinrichtungen und -anbieter, die von der Stadtregierung akkreditiert sind, werden die 'Right to Care'-Karten anerkennen. Diese Initiative soll gleiche Rechte fördern und den Zugang zu Gesundheitsleistungen für Partner verbessern, die nicht gesetzlich heiraten dürfen.
Bürgermeister Angelo Alonte, der die Verordnung genehmigt hat, zeigte sich stolz auf diesen historischen Meilenstein. Er betonte, dass dies ein Zeichen für das Engagement der Stadtregierung für die Einhaltung des Rechts auf Fürsorge, Gleichheit und Würde aller Einwohner ist.
Alonte fügte hinzu, dass unter seiner Verwaltung soziale Dienste neben Infrastruktur und anderen Entwicklungsprojekten Priorität haben werden. Dies spiegelt das Engagement von Biñan wider, die Lebensqualität seiner Einwohner zu verbessern und den wirtschaftlichen Fortschritt gleichberechtigt zu betrachten.
Dr. BJ Borja, Leiter des Biñan Culture, History, Arts and Tourism Office und Mitglied der LGBTQIA+-Gemeinde, sieht in der Verordnung einen kleinen, aber bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einer inklusiveren Stadt, die für alle funktioniert.
Die Registrierungsdetails für die 'Right to Care'-Karte werden auf den Social-Media-Kanälen der Stadtregierung veröffentlicht.