BFP fordert LGUs auf: Schulung und Ausrüstung von Rettungskräften für Erdbeben-Einsätze
Bei einem Erdbeben in Masbate, bei dem Menschen unter eingestürzten Gebäuden eingeschlossen sein könnten, dürften die ersten Hilfeleistenden keine professionellen Rettungskräfte für den städtischen Bereich sein. Dies sagte der Provinzfeuerwehrchef Francis Castillo während einer Sitzung des Friedens- und Ordnungsrates der Provinz Masbate am Donnerstag.
Derzeit verfügt die Feuerwehr nur über drei Mitarbeiter, die in der Lage sind, Such- und Rettungsaktionen in städtischen Katastrophengebieten durchzuführen. Sie sind derzeit die einzigen Spezialisten für die Suche und Rettung in eingestürzten Strukturen in Masbate und könnten bei einem Großschadensereignis in einem weiten Gebiet möglicherweise nicht ausreichen, um alle zu retten.
Angesichts der vielen alten Gebäude in Masbate müssen wir uns auf Unvorhersehbares vorbereiten, sagte Castillo. Die Provinz ist anfällig für Erdbeben, da das Masbate-Segment der Philippinischen Verwerfung seismisch aktiv ist.
Castillo zeigte Bilder vergangener Erdbeben und erinnerte den Rat an das Erdbeben mit der Stärke 6,3, das am 15. Februar 2003 die zentrale Region von Masbate traf, und an das Erdbeben mit der Stärke 6,6, das am 18. August 2020 ein großes Wohngebäude zerstörte und dessen Besitzer in der Stadt Cataingan begrub.
Castillo forderte die Provinzregierung auf, in die Schulung weiterer Nothelfer für Such- und Rettungsaktionen in eingestürzten Strukturen zu investieren. Durch die Verbesserung der Fähigkeiten der Nothelfer von lokalen Behörden, der Philippinischen Armee, anderer uniformierter Dienste, von Freiwilligenorganisationen und Partneragenturen durch CSSR-Schulungen werde die Bereitschaft der Provinz erheblich verbessert und eine effizientere und koordiniertere Reaktion während Notfällen sichergestellt.
Als Reaktion darauf ordnete der Vizegouverneur Fernando Talisic an, die Schulung in den Friedens- und Sicherheitsplan aufzunehmen, einen Fahrplan, den die Provinzregierung entwickelt hat, um lokale Sicherheits-, Kriminalitäts- und Katastrophenschutzbelange anzugehen.
Die vorgeschlagene Schulung wird auch Investitionen in notwendige Ausrüstung umfassen. Die nach der Schulung gebildeten städtischen Such- und Rettungsteams müssen vom Internationalen Beratungsausschuss für Such- und Rettungsaktionen mit Sitz in Singapur bewertet und akkreditiert werden, wobei die vom Büro für Zivilverteidigung festgelegten Standards einzuhalten sind.
Die Suche und Rettung in eingestürzten Strukturen ist ein systematischer Prozess, der oft gemeinsam von lokalen Notfallmanagementbehörden und Teams aus der Hauptstadtregion durchgeführt wird. Für Masbate, eine Insel, könnten Teams, die von Luzon entsandt werden, jedoch Tage brauchen, um anzukommen, insbesondere bei schweren Wetterstörungen.
Die verheerenden Erdbeben, die sowohl im Land als auch im Ausland stattgefunden haben, unterstreichen die kritische Bedeutung von Such- und Rettungsaktionen innerhalb der ersten 12 Stunden bis zwei Tage nach einer Katastrophe. Der Zeitraum, in dem Menschen unter eingestürzten Gebäuden gerettet werden können, schließt sich schnell. Am vierten oder fünften Tag ist eine Bergung nahezu unmöglich.
Deshalb brauchen wir dringend die Schulung, um Spezialisten für städtische Such- und Rettungsaktionen auszubilden, die schnell auf jedes eingestürzte Gebäude reagieren können.