Gesellschaft

Bewohner von Lemery fordern Untersuchung der Umweltauswirkungen eines Zementwerks

Bewohner und Fischer in Lemery, Batangas, haben eine Petition gestartet. Sie fordern das Department of Environment and Natural Resources (DENR) auf, die Umweltauswirkungen eines Zementwerks in Barangay Sinisian West zu untersuchen.

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Symbolbild: Envato

Die Pambansang Lakas ng Kilusang Mamamalakaya ng Pilipinas (Pamalakaya) kündigte die Petition nach einer Beratung am Montag, 13. Juli, an. Bewohner und Fischer nannten mehrere Probleme, die sie den Betrieben des Sinisian Lemery Batangas Port & Industrial Park (SLBPIP) zuschreiben.

Die Bewohner beklagten sich über Lärm von Maschinen und schweren Geräten. Sie nannten Einschränkungen bei Fischereiaktivitäten wegen einer Sperrzone. Zudem gab es Staubemissionen, die Atemprobleme verursachten, und wiederkehrende Ölverschmutzungen.

Die Bewohner warfen dem Unternehmen vor, die vorgeschriebene Rettungszone für seine Seemauer nicht einzuhalten. Sie sagten, industrielle Strukturen hätten einen bestehenden Auffangbecken geschwächt. Das habe zu Überschwemmungen in benachbarten Gemeinden geführt.

Sonny Villalobos, ein Fischer aus Lemery, sagte, die Bewohner hätten die Auswirkungen des Zementwerks auf die Umwelt, den Lebensunterhalt und die Gesundheit sofort bemerkt. Er forderte die zuständigen Behörden auf, die Auswirkungen auf die Gemeinde und die Fischgründe zu untersuchen.

Ronnel Arambulo, Vizevorsitzender von Pamalakaya, forderte das DENR auf, die Anlage zu inspizieren und die Beschwerden der Bewohner zu untersuchen. Er betonte, die Regierung dürfe die Sorgen der betroffenen Bewohner nicht ignorieren.

Die Petition fordert Maßnahmen der Regierung zu den Beschwerden der Bewohner. Dazu gehört eine Untersuchung der Umweltauswirkungen des Werkes auf nahegelegene Küstengebiete und Fischgründe.

Pamalakaya rief das DENR und andere zuständige Behörden auf, die Probleme der betroffenen Bewohner anzugehen. Die Inquirer hat bei der Lemery Cement Silo Tank Corp. um eine Stellungnahme gebeten. Bis zum Redaktionsschluss lag keine Antwort vor.

Quellen