Berberabe: Philippinen schuetzen Rechte im West Philippine Sea
Die Philippinen schuetzen ihre Rechte im West Philippine Sea. Das betonte die oberste Juristin des Landes, Solicitor General Darlene Berberabe.
Berberabe sprach bei der Gedenkfeier zum 2016 Arbitral Award des Außenministeriums. Sie erinnerte an die Geschichte des wegweisenden Falls und nannte die zu schützenden Rechte.
Die oberste Juristin der Philippinen würdigte die Behörden, die das Urteil durchsetzen. Dazu gehören maritime Behörden, die das West Philippine Sea patrouillieren und Fischer begleiten. Auch Diplomaten, die Proteste gegen China einreichen, gehören dazu.
Die Philippinen fordern vom Recht nur, was es gibt. Das Land beansprucht seine Rechte und achtet gleichzeitig die Rechte anderer. Das zeigt ein Staat, der an das System glaubt, das er angerufen hat.
Berberabe sprach vor philippinischen und ausländischen Diplomaten sowie hohen philippinischen Beamten. Vor zehn Jahren, am 12. Juli 2016, entschied ein Schiedsgericht nach der Seerechtskonvention der Vereinten Nationen. Es erklärte die weitreichenden Ansprüche Chinas im Südchinesischen Meer für ungültig.
Das Urteil bestätigte die Integrität der ausschließlichen Wirtschaftszone der Philippinen. Diese Zone ist Teil des West Philippine Sea. Das Urteil gilt als endgültig und bindend. China erkennt es nicht an.