Behörden untersuchen Drohungen mit Gewalt an Schulen in Cebu City
Behörden in Cebu City untersuchen die Quelle einer mutmaßlichen Drohung mit Gewalt an Schulen, die am Donnerstag, den 2. Juli 2026, auf sozialen Medien kursierte. Nach einer gründlichen Inspektion des Cebu Eastern College (CEC) fanden Polizei und Einsatzkräfte keine Sprengstoffe. Die Motive hinter der Drohung bleiben unklar, und die Verantwortlichen sind noch nicht identifiziert.
Polizeioberstleutnant Franco Rudolf Oriol, stellvertretender Stadtleiter für Verwaltung der Cebu City Police Office (CCPO), gab an, dass die CCPO den sozialen Medienbeitrag an die Regional Anti-Cybercrime Unit 7 der Philippine National Police zur digitalen forensischen Untersuchung weitergeleitet hat. Die Schulverwaltung hat sich ebenfalls mit dem National Bureau of Investigation abgestimmt, um die Person hinter der Online-Drohung zu identifizieren.
Gegen 10 Uhr am Donnerstag erhielten CCPO-Beamte Informationen von der Polizeistation 5, geleitet von Polizeikapitän Venstine Bontilao, über eine Drohung mit Gewalt an Schulen, die in einer Facebook-Gruppe veröffentlicht wurde, die mit der privaten Schule auf der Leon Kilat Street verbunden ist. Daraufhin führten Einsatzkräfte der CCPO, der Explosive Ordnance Disposal Unit, des Special Weapons and Tactics Teams, der Traffic Management and Road Safety Unit, des Cebu City Disaster Risk Reduction and Management Office und der Barangay Pahina Central zusammen mit Schulbeamten Sicherheitsinspektionen auf dem Campus durch.
Die Polizei durchsuchte alle Gebäude und Einrichtungen gründlich, während die Schüler auf dem Campus einer obligatorischen Sicherheitskontrolle unterzogen wurden. Die Schüler durften den Campus vorübergehend nicht verlassen, bis die Behörden die Inspektion abgeschlossen hatten. Nach der Durchsuchung meldeten die Behörden, dass keine Sprengstoffe oder verdächtigen Gegenstände auf dem Campus gefunden wurden.
Bontilao beriet sich mit den Schulbeamten darüber, ob der Unterricht ausgesetzt werden sollte. Die Schulverwaltung entschied sich jedoch, den Unterricht fortzusetzen, und verwies auf die verstärkte Polizeipräsenz und die abgeschlossenen Sicherheitskontrollen. Oriol warnte, dass ähnliche Vorfälle Nachahmungstäter ermutigen könnten und betonte, dass die Behörden entschlossen sind, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Ermittler haben noch nicht festgestellt, welche spezifischen Strafanzeigen erhoben werden könnten, da die Ermittlungen noch andauern. Das CEC hat eine offizielle Erklärung abgegeben, in der es den Studierenden, dem Lehrpersonal, den Mitarbeitern und den Eltern versichert, dass Sicherheit und Schutz oberste Priorität haben. Die Verwaltung kündigte an, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und die Campusgemeinschaft aufzufordern, sich nur auf offizielle Schulmitteilungen für verifizierte Informationen zu verlassen.
Cebu City Bürgermeister Nestor Archival rief die Öffentlichkeit auf, ruhig zu bleiben und das Verbreiten unverifizierter Informationen zu vermeiden. In seiner offiziellen Erklärung betonte Archival, dass die Sicherheit von Schülern, Lehrern und Schulpersonal oberste Priorität für die Stadtverwaltung hat. Er klärte, dass die Behörden zunächst einen Bericht über eine Bombendrohung erhielten, die Verifizierung jedoch bestätigte, dass es sich um eine Drohung mit Gewalt an Schulen handelte, die über einen Facebook-Post verbreitet wurde.