Gesellschaft

Bedenken gegen Massensprühungen zur Bekämpfung von RSSI auf Negros Island

Der ehemalige Gouverneur von Negros Occidental, Rafael Coscolluela, äußerte Bedenken gegen Pläne zur Bekämpfung des roten Streifen-Schmierläuses (RSSI).

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Symbolbild: Envato

Die Behörden wollen das rasche Ausbreiten des Schädlings durch Massensprühungen von Pestiziden in Zuckerrohrplantagen auf der Negros Island Region eindämmen.

Coscolluela betonte, dass die Behörden die praktischen und möglichen Umwelt- sowie gesundheitlichen Folgen der Massensprühungen sorgfältig abwägen müssen.

Er nannte die möglichen Auswirkungen von Pestizid-Drift auf nahegelegene Gemeinden, Geflügelzuchtbetriebe und andere nicht betroffene Gebiete.

Coscolluela zeigte sich besorgt über die Kontrolle von Flugzeug-Sprühoperationen, insbesondere wegen der Windbedingungen. Diese könnten chemische Pestizide über Zuckerrohrfelder hinaus tragen.

Er fragte, wie man die Pestizide gezielt über Zuckerrohrflächen sprühen könne, ohne Geflügelzuchtbetriebe und Gemeinden zu gefährden.

Coscolluela warnte auch vor den Auswirkungen der weit verbreiteten Pestizidanwendung auf die Tierwelt, insbesondere auf nützliche Insekten.

Er nannte mögliche Verunreinigungen von Flüssen, Grundwasser und Trinkwasserquellen.

Die Sugar Regulatory Administration bestätigte, dass mehr als 18.000 Hektar Zuckerrohrfelder in den Visayas und Mindanao von RSSI betroffen sind. Einige Berichte schätzen, dass die Plage bereits auf über 70.000 Hektar ausgebreitet ist.

Coscolluela schlug einen koordinierten Ansatz vor. Er will lokale Verwaltungseinheiten mit einer großen Anzahl von Menschen unterstützen, die gezielte Boden-Sprühungen in betroffenen Gebieten durchführen.

Quellen