Barangay Sugal will Trinkwasserquelle erschließen
Die Gemeinde Barangay Sugal in der Stadt Jose Abad Santos will mit Hilfe von Katastrophenfonds eine Bohrvorrichtung kaufen. Sie soll nach Trinkwasser suchen. Das Erdbeben der Stärke 7,8 am 8. Juni und die jüngsten Überschwemmungen haben die Wasserversorgung erschwert.
Barangay-Captain Gerardo Castro IV bestätigte, dass der Gemeinderat eine Resolution zur Anschaffung der Bohrvorrichtung genehmigt hat. Die Gemeinde hat ein jährliches Budget von etwa 6 Millionen Pesos. Davon sind 300.000 Pesos, also 5 Prozent, für Katastrophenvorsorge und -reaktion reserviert.
Die Bohrvorrichtung kostet etwa 250.000 Pesos. Zusätzliche Kosten fallen für Bohrköpfe sowie für Transport und Lieferung an. Der Gemeinderat hat einen Lieferanten aus Tarlac identifiziert und hofft, die Ausrüstung zwei Wochen nach Freigabe der Mittel zu erhalten.
Die Gemeinde Barangay Sugal hat etwa 3.000 Einwohner in 923 Haushalten. Viele Bewohner leben seit dem Erdbeben in Zelten in Evakuierungslagern. Die Gemeinde hatte drei Quellen für Quellwasser, die durch die Überschwemmungen zugeschüttet wurden. Nur eine Quelle ist noch nutzbar.
Der Bürgermeister von Jose Abad Santos, Jason John Joyce, sagte, dass die Stadtverwaltung Umsiedlungsorte sucht. Dazu arbeitet sie mit Nichtregierungsorganisationen und Behörden wie der National Housing Authority und dem Department of Human Settlements and Urban Development zusammen. Die Umsiedlung könnte jedoch mindestens zwei Jahre dauern.