Gesellschaft

Baguio City verschärft Maßnahmen gegen unsichere Wasserversorger

Die Stadtverwaltung von Baguio City will strengere Maßnahmen gegen unsichere Wasserversorger ergreifen. Ab dem 20. Juli sollen Aufbereitungsstationen und kommerzielle Tiefbrunnen geschlossen werden, deren Betreiber die Wasserqualitätsprüfungen zum zweiten Mal nicht bestehen.

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Symbolbild: Envato

Die Stadtverwaltung gab die neuen Regeln am 11. Juli bekannt. Bürgermeister Benjamin Magalong hatte die Maßnahmen am 9. Juli im Rahmen einer Sitzung des City Water Resources Board und des City Water Governance Council angeordnet.

Magalong forderte die Betreiber von Aufbereitungsstationen, kommerziellen Wasserquellen und Wasserlieferdiensten auf, die Hygiene- und Gesundheitsstandards strikt einzuhalten. Er betonte, dass die Bereitstellung von sicherem Trinkwasser eine direkte Auswirkung auf die öffentliche Gesundheit hat.

Albert Pay-an, Leiter der Abteilung für Umweltgesundheit und Hygiene im City Health Services Office, kündigte regelmäßige Inspektionen und Wasserqualitätsprüfungen an. Diese Prüfungen betreffen auch Lebensmittelbetriebe, die Trinkwasser und Eis anbieten.

Pay-an forderte die Betreiber auf, Mängel, die bei den Inspektionen festgestellt werden, sofort zu beheben. Andernfalls drohen Strafen, einschließlich der Schließung der Einrichtungen.

Nach den Philippine National Standards for Drinking Water 2017 müssen Aufbereitungsstationen monatlich bakteriologische Tests und alle sechs Monate physikalische und chemische Tests durchführen. Kommerzielle Tiefbrunnenbetreiber müssen monatlich bakteriologische Testergebnisse und jährlich physikalische und chemische Testergebnisse vorlegen.

Wasserlieferwagen müssen vierteljährlich bakteriologische Tests und jährlich physikalische und chemische Tests durchlaufen. Betreiber, die die Wasserqualitätsprüfungen zum ersten Mal nicht bestehen, erhalten eine Hygieneanordnung. Sie dürfen erst nach einem erfolgreichen erneuten Test wieder öffnen.

Nach dem Sanitation Code of Baguio City kann das Nicht-Erfüllen der Wasserqualitätsstandards zu einer Geldstrafe von 5.000 Pesos führen. Bei wiederholten Verstößen droht die Schließung. Die Stadtverwaltung will auch gegen illegale Betreiber vorgehen.

Die Permits and Licensing Division hat die Schließung von neun Aufbereitungsstationen geplant, die ohne Geschäftsgenehmigung betrieben werden.

Quellen