Gesellschaft

Badjao-Familien nach Monsunfluten gerettet

In Iloilo wurden 28 Mitglieder der indigenen Badjao, darunter 11 Kinder, nach einer Hochwasser-Flut gerettet. Die Fluten wurden durch den Südwest-Monsun ausgelöst und hatten die Gruppe unter der Tumagbok-Brücke in Miag-ao eingeschlossen.

Three Filipino kids riding down a rural dirt road
Symbolbild: Envato

Die Rettungsaktion fand zwischen Mitternacht und 1 Uhr statt. Die Badjao waren unter der Brücke gefangen, nachdem die Fluten alle Fluchtwege abgeschnitten hatten. Die Gruppe bestand aus 17 Erwachsenen und 11 Kindern.

Die Badjao sind eine indigene Seefahrergruppe aus Mindanao. Sie migrieren oft nach Panay Island, um Konflikten und Armut zu entkommen. In städtischen Gebieten sind sie stark marginalisiert und betteln häufig auf der Straße.

Die Rettungsaktion war gefährlich, da die Fluten weiter stiegen. Bürgermeister Richard Garin von Miag-ao lobte die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden. Diese umfassten das Municipal Disaster Risk Reduction and Management Office, die Philippine National Police, das Bureau of Fire Protection, die Philippine Coast Guard und die Philippine Army.

Nach der Rettung wurden die Kinder medizinisch untersucht. Sie wurden in das Regional Evacuation Center gebracht, wo sie Nahrung, Kleidung und andere Hilfe erhielten. Das Department of Social Welfare and Development (DSWD) verteilte Familien-Food-Packs und Schlafkits.

Das DSWD überwacht weiterhin die Situation der geretteten Familien. Die Behörde will weitere Hilfe leisten, wie es Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. und DSWD Secretary Rex Gatchalian angewiesen haben.

Die Badjao-Familien lebten etwa einen Monat unter der Brücke, bevor die Fluten kamen. Bürgermeister Garin will die Familien nach Zamboanga zurückbringen und ihnen bis dahin alle notwendige Hilfe bieten.

Quellen