Ausbruch des Mayon-Vulkans in Albay dauert an
Der Mayon-Vulkan in der Provinz Albay auf den Philippinen zeigt weiterhin eine effusive Eruption. Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) veröffentlichte am Samstag Bilder der anhaltenden Lavaausbrüche.
Die staatlichen Vulkanologen dokumentierten am Freitag, dem 17. Juli, von 21:30 Uhr bis 23:30 Uhr strombolianische Aktivität mit Lavaausbrüchen. Die Eruption dauert bereits seit 194 Tagen an. Sie erzeugt leuchtende Lavaflüsse, pyroklastische Dichte-Ströme und Gesteinslawinen.
Die Eruption ist weniger gewalttätig als eine explosive Eruption. Schmelzende Gesteine oder Lava fließen auf die Erdoberfläche. Der Alarmstufe 3 bleibt in Kraft. Er zeigt eine verstärkte oder magmatische Unruhe an.
Laut dem Überwachungsbulletin von Freitag bis Samstag floss die Lava 1,5 Kilometer im Basud-Gully, 1,8 Kilometer im Bonga und 2 Kilometer im Mi-isi. Insgesamt wurden 180 vulkanische Erdbeben und 13 vulkanische Beben registriert. Einige Beben dauerten bis zu 25 Minuten.
PHIVOLCS meldete zudem 185 Gesteinslawinen und 18 pyroklastische Dichte-Ströme. Der Vulkan stieß am 17. Juli 3.748 Tonnen Schwefeldioxid aus. Eine mäßige Aschewolke stieg 1.800 Meter über den Krater und zog nach Süden bis Südosten.
Der Zugang zur sechs Kilometer großen permanenten Gefahrenzone bleibt verboten. Flugzeuge dürfen sich dem Vulkan nicht nähern.