Gesellschaft

Asean-Ministerien stärken Zusammenarbeit in Bildung und Forschung

Aktualisiert am 1. Juli 2026: Sprach-/Zeichenartefakte bereinigt.

Bildungsministerien aus Südostasien haben drei regionale Initiativen genehmigt, die die Zusammenarbeit in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Lehrerentwicklung, Forschung und Studentenaustausch bis 2030 stärken sollen.

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Symbolbild: Envato

Die Vereinbarungen wurden während der Ministerialen Runde zum Zugang und nachhaltigen Entwicklung im Hochschulbereich beschlossen. Die Philippinen hatten die Runde durch die Commission on Higher Education (Ched) im Rahmen ihrer Asean-Vorsitzschaft 2026 ausgerichtet.

Eines der zentralen Dokumente ist die Asean-Ministererklärung zum Zugang zu qualitativ hochwertiger Hochschulbildung durch digitale Transformation und Nachhaltigkeit. Diese Erklärung legt einen regionalen Rahmen fest, um den Zugang zu Hochschulbildung durch KI-gestützte Lernmöglichkeiten, ethischen Einsatz von KI, lebenslanges Lernen, Weiterbildung von Lehrkräften und stärkere Zusammenarbeit zwischen Universitäten zu erweitern.

Die Erklärung soll zur Notiznahme beim 49. Asean-Gipfel eingereicht werden. Die Ministerien haben auch die Geschäftsordnung für das Asean-Zentrum für Exzellenz in Lehrerbildung und -entwicklung genehmigt. Dieses Zentrum wird sich auf die Verbesserung der Lehrerausbildung, Bildungsforschung, Qualitätssicherung, Austausch von Lehrkräften und Innovationen im Unterricht konzentrieren.

Eine dritte Initiative, Asean GEMS Plus, erweitert das bestehende Asean-Stipendien- und Studentenaustauschprogramm. Es umfasst nun Forschungsstipendien, Austausch von Forschern, Innovationspartnerschaften und gemeinsame Projekte, die die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen unterstützen.

Die Ched betonte, dass die drei Initiativen die Grundlage für den Asean-Arbeitsplan für Bildung 2026-2030 bilden. Dieser Plan zielt darauf ab, die digitale Transformation zu fördern, die Qualität der Lehrer zu verbessern und die Forschungskooperation in der Region zu erweitern.

Während des Treffens teilten die Bildungsminister Reformen und bewährte Praktiken zur Verbesserung des Zugangs zu Hochschulbildung und zur Vorbereitung der Schulen auf den schnellen technologischen Wandel. Ched-Vorsitzende Shirley Agrupis betonte, dass eine stärkere regionale Zusammenarbeit notwendig ist, um gemeinsame Herausforderungen im Hochschulbereich zu bewältigen. Dazu gehören der gerechte Zugang, die digitale Transformation, Forschung und der verantwortungsvolle Einsatz von KI.

Die Vereinbarungen wurden durch Konsultationen unter den Asean-Mitgliedstaaten im Rahmen der Senior Officials Meeting on Education entwickelt. Sie sollen die regionale Zusammenarbeit im Hochschulbereich in den nächsten fünf Jahren leiten.

Quellen