Arthur Fery nach Wimbledon-Erfolg: Erwartungen und Druck steigen
Arthur Fery, der britische Tennisspieler, hat nach seinem beeindruckenden Lauf bei den Wimbledon Championships 2026 seine Bereitschaft betont, mit der erhöhten Aufmerksamkeit und den Erwartungen umzugehen.
Fery erreichte als erster Wildcard-Spieler seit Goran Ivanisevic vor 25 Jahren das Halbfinale der Herren bei Wimbledon. Vor zwei Wochen war er noch als 114. der Welt eingestuft und hatte kaum Hoffnung auf einen Titelgewinn. Er hatte sogar einen Urlaub in Griechenland für die späteren Turnierphasen gebucht.
Sein Traum, der erste britische Mann seit Andy Murray vor einem Jahrzehnt zu werden, der Wimbledon gewinnt, endete mit einer Niederlage gegen Alexander Zverev. Zverev besiegte Fery mit 7-6 (7/0), 6-2, 6-4 auf dem Centre Court.
Fery zeigte sich stolz auf seine Leistung und betonte, dass er in jedem Match sein Bestes gegeben habe. Er werde nun auf Platz 36 der ATP-Rangliste aufsteigen, was ihm die Teilnahme an den größten Turnieren ermöglicht, ohne auf Wildcards oder Qualifikationen angewiesen zu sein.
Mit dem Erfolg steigt auch der Druck auf Fery. Er wird nun als Gesicht des britischen Tennissports wahrgenommen. Vor zwei Wochen hätte er noch unbemerkt durch Wimbledon spazieren können.
Fery plant, an weiteren hochkarätigen Turnieren teilzunehmen, darunter die US Open in New York im August. Er will sich nun eine Pause gönnen und die Ereignisse der letzten zwei Wochen verarbeiten.
Der 23-Jährige hatte vor seinem Erfolg bei Wimbledon nur zwei Grand-Slam-Matches gewonnen. Er besiegte auf seinem Weg ins Halbfinale unter anderem den ehemaligen Welt-Dritten Grigor Dimitrov und den French-Open-Finalisten Flavio Cobolli.
Zverev, der deutsche Zweitplatzierte, war für Fery zu stark und konzentriert. Fery wird nun seine Reise nach Griechenland, die er ursprünglich geplant hatte, möglicherweise verschieben müssen.
Fery hat bisher nur an einem Masters-1000-Turnier teilgenommen, wo er in der ersten Runde in Miami ausschied. Er wird nun seine Teilnahme an weiteren wichtigen Turnieren planen.
Fery zeigte sich zuversichtlich, mit den neuen Erwartungen umzugehen. Er freue sich auf die Herausforderung und sei sich der Veränderungen bewusst.