Aringay fordert Aufschub für Fluss-Sanierungsverordnung
Der Gemeinderat von Aringay in der Provinz La Union hat die Provinzregierung gebeten, die Verabschiedung einer Verordnung zur Fluss-Sanierung und Wasserstraßen-Sanierung zu verschieben.
Die Gemeinde fürchtet, dass die Verordnung den Abbau von schwarzem Sand und Magnetit unter dem Deckmantel der Fluss-Sanierung ermöglichen könnte.
In der Resolution 2026-152 vom 13. Juli bat der Gemeinderat um weitere Beratungen, bevor die Verordnung verabschiedet wird.
Die Gemeinde unterstützt legitime, wissenschaftlich fundierte Projekte zur Fluss-Sanierung und Hochwasserschutz. Sie will jedoch sicherstellen, dass lokale Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden.
Die Verordnung umfasst Fluss-Sanierung, Entschlammung, Sedimententfernung, kommerzielle Nutzung von Baggergut und mögliche Mineralverarbeitung.
Aringay will seine Küsten- und Ökotourismus-Potenziale entwickeln und schützen. Dazu gehören Fischereiressourcen, Strandqualität, Küstenstabilität, Mangroven, Lagunen, Meereslebensräume, Tourismusgebiete und das Wohl der Küstenbewohner.
Die Gemeinde fürchtet, dass Baggerarbeiten die Flussmündungen, Küsten, Küsten-Barangays, Gemeindegewässer, Fischereigebiete, Tourismusstätten, landwirtschaftliche Flächen und umweltempfindliche Gebiete direkt beeinflussen könnten.
Der Gemeinderat äußerte auch Bedenken, dass Sanierungsprojekte als Deckmantel für kommerzielle Abbauaktivitäten genutzt werden könnten.
Die Resolution verweist auf historische Berichte über Magnetit-Abbau entlang der Küsten von La Union und Ilocos Sur von 1964 bis 1976. Diese Aktivitäten wurden mit Küstenzerstörung, Erosion, Überschwemmungen und negativen Auswirkungen auf Küstenbewohner in Verbindung gebracht.
Die Gemeinde will wissen, ob Baggergut verkauft, verarbeitet, exportiert oder kommerziell genutzt wird. Sie will auch wissen, ob Mineraltests erforderlich sind, wenn Magnetit oder schwarzer Sand gefunden wird.
Die Gemeinde will sicherstellen, dass die Verordnung spezifische Beratungen mit betroffenen Gemeinden und Gemeinschaften, Offenlegung von Abbauplänen und Transportrouten, öffentlichen Zugang zu Genehmigungen und Überwachungsberichten sowie Schutzmaßnahmen zur Einhaltung der Umweltgesetze erfordert.
Der Gemeinderat betonte, dass die Resolution nicht als Opposition gegen echte Fluss-Sanierung, Hochwasserschutz oder ökologische Wiederherstellung verstanden werden soll. Sie soll vielmehr eine Verschiebung, Transparenz, Beratung und stärkere Umwelt-Schutzmaßnahmen vor Projekten, die Aringay betreffen, fordern.