Gesellschaft

Arbeitsgruppen in Central Visayas fordern Lohnsteigerung

Arbeitsgruppen in Central Visayas haben eine Erhöhung des Mindestlohns gefordert. Sie setzen sich für 700 Pesos mehr in den Class-B-Gebieten und 660 Pesos mehr in den Class-A-Gebieten ein.

Students Learning with Laptops in Classroom SettingGarakta-Studio
Symbolbild: Envato

Bei einer öffentlichen Konsultation am 25. Juni 2026 in Cebu City äußerten die Vertreter der Arbeitsgruppen gegenüber dem Regional Tripartite Wages and Productivity Board Central Visayas (RTWPB 7) ihre Forderungen. Sie argumentierten, dass der aktuelle Mindestlohn von 540 Pesos pro Tag nicht ausreiche, um die steigenden Kosten für Lebensmittel, Familie, Kleidung, Kraftstoff und andere Grundbedürfnisse zu decken.

Jaime Paglinawan, Vorsitzender der AMA Sugbo-KMU, betonte, dass die Arbeitsgruppen dringend Maßnahmen vom RTWPB benötigen. Er kritisierte, dass das RTWPB zu langsam agiere und die Arbeitsgruppen zu wenig Unterstützung erhielten.

Paglinawan erklärte, dass eine erhebliche Lohnerhöhung nicht nur den Arbeitskräften zugutekommen, sondern auch die Wirtschaft stärken würde. Er argumentierte, dass die Menschen dann mehr Kaufkraft hätten und die Wirtschaft angekurbelt würde.

Die Konsultation fand im ABC Building in Cebu City statt. Sie war Teil des Mandats des RTWPB 7 zur Festlegung der Löhne. Ziel der Konsultation war es, Informationen über die wirtschaftliche Lage und die Stimmung der Arbeitskräfte, Arbeitgeber und anderer Beteiligter zu sammeln, bevor über eine mögliche Lohnerhöhung entschieden wird.

Ariel Sarsaba, Vorsitzender der Driver Solidarity Philippines Inc., kritisierte den Konsultationsprozess. Er wies darauf hin, dass viele Arbeitskräfte, einschließlich Tankwarten an Tankstellen, keine Lohnerhöhung oder zusätzliche Leistungen erhalten hätten.

Eli San Fernando von der Kamanggagawa Party-list argumentierte, dass eine Erhöhung von 100 Pesos nicht ausreiche, um die Bedürfnisse der Arbeitskräfte zu decken.

Quellen