Anwohner in Quezon City kämpfen für dauerhaften Wohnraum
Anwohner in der Nähe des San Juan River in Quezon City kämpfen seit 16 Jahren für dauerhaften Wohnraum. Sie haben sich mit Organisationen und Studenten zusammengeschlossen, um das Wohnprojekt zu gestalten, das sie sich wünschen.
Die Häuser in Doña Imelda sind oft mehrstöckig. Die Anwohner haben zusätzliche Stockwerke gebaut, um sich vor Überschwemmungen zu schützen. Teile der Trennwand zum Fluss sind beschädigt. Ricky Calinaya, Präsident der Gruppe Ugnayang Lakas ng mga Apektadong Pamilya, sagte, dass die Anwohner seit 16 Jahren für dauerhaften Wohnraum kämpfen.
2025 spendete Gregorio Araneta Incorporated das Grundstück, auf dem die Anwohner leben, an die Stadtverwaltung von Quezon City. Nun drängen sie darauf, dass die Stadtverwaltung eine Verordnung verabschiedet, die das Grundstück von Freifläche in Wohngebiet umwidmet.
In der Vergangenheit gab es Abrissdrohungen, etwa während des Taifuns Ondoy 2009. Damals leitete die verstorbene Umweltaktivistin Gina Lopez die Pasig River Rehabilitation Commission, die informelle Siedlungen entlang der Wasserläufe räumte.
Die Anwohner arbeiten mit den Organisationen Community Organizers’ Multiversity, TAO Pilipinas und der UP Task Force Arki zusammen. Sie wollen ein Loft-Wohnprojekt, das Platz für wachsende Familien bietet. Zudem wünschen sich die etwa 616 Familien eine kleine Kapelle, einen Kindergarten, eine Mehrzweckhalle und einen Basketballplatz.
Die Stadtverwaltung von Quezon City hat Standards für wirtschaftliches und soziales Wohnen festgelegt. Diese Projekte sollen Familien mit niedrigem Einkommen mit niedrigeren Zinsen und längeren Rückzahlungszeiten unterstützen. Die Grundbedürfnisse umfassen Wasser, Bewegung und Zirkulation, Sturmablauf, Abfallentsorgung, Park oder Spielplatz und Strom.
Die Anwohner haben sich gegen Umsiedlungsangebote in Bulacan entschieden. Ihre Lage in der größten Stadt der Philippinen ist für sie zugänglicher und bequemer. Calinaya betonte, dass die Auslieferung von Sozialprogrammen in Quezon City seit der Digitalisierung verbessert wurde.
Arlene Lusterio, Architektin und Geschäftsführerin von TAO Pilipinas, arbeitet seit 2011 mit der Gemeinschaft in Doña Imelda zusammen. Sie entwickeln einen alternativen Plan, den sogenannten „Volksplan“, der die Bedürfnisse der Anwohner berücksichtigt. Der Prozess ist eine fortlaufende Verhandlung, bei der die Kommentare der Stadtverwaltung einbezogen werden.
Die Anwohner hoffen, dass die Stadtverwaltung von Quezon City oder das Department of Human Settlements and Urban Development die Finanzierung übernimmt. Sie wollen sicherstellen, dass persönliches und gemeinschaftliches Wachstum auch für die städtische Armut möglich ist.