Politik

Anklagevertreter sehen Fall gegen Vizepräsidentin Duterte gestärkt

Die Anklagevertreter im Senat haben am Dienstag, den 14. Juli, erklärt, dass die Verteidigung die Aussage von Jeremy Lotoc nicht erschüttert hat. Lotoc ist Regionaldirektor des National Bureau of Investigation (NBI).

Scenic view of an old Spanish Church Ruins, Camiguin, Philippines
Symbolbild: Envato

Die Anklagevertreter betonten, dass ihr Fall gegen Vizepräsidentin Sara Duterte nach fünf Tagen Prozess gestärkt wurde. Sie nannten die Verteidigungsschritte unzureichend.

Robert Ace Barbers, Sprecher der Anklage, sagte, dass die Verteidigung keine wesentlichen Widersprüche in Lotocs Aussage gefunden habe. Trotz stundenlanger Befragung vor dem Senatsgericht habe die Verteidigung keine Schwächen aufgedeckt.

Barbers, der auch als Berater des Anklageteams dient, nannte die Verteidigungsschritte unzureichend. Die Verteidigung habe sich auf typografische und kanzleitechnische Fehler konzentriert, nicht auf den Kern der Aussage.

Barbers sagte, dass die Beweise der Anklage am fünften Prozesstag weiterhin stark seien. Die Verteidigung habe sich auf unwesentliche Fehler konzentriert.

Zia Alonto Adiong, Abgeordnete aus Lanao del Sur, unterstützte diese Einschätzung. Sie sagte, dass die Verteidigung während der Befragung von Lotoc und einem weiteren NBI-Zeugen, John Mark Calilung, ihre Argumentationslinie mehrfach gewechselt habe.

Adiong nannte die Verteidigungsschritte unzureichend. Die Verteidigung habe zunächst die Meinungsfreiheit angeführt, dann argumentiert, dass die Aussagen von Vizepräsidentin Duterte nur bedingte Drohungen seien. Später habe sie sich auf typografische Fehler und Rechtschreibfehler konzentriert.

Adiong betonte, dass die Aussagen der ersten beiden Zeugen der Anklage weiterhin bestehen blieben. Die Verteidigung habe keine Schwächen in den Aussagen aufgedeckt.

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