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Anklage will bei Duterte-Prozess Zeugen und Anklagepunkte streichen

Die Anklage im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte will alle vier Anklagepunkte vorbringen. Sie könnte jedoch Zeugen und Anklagepunkte streichen, wenn die Beweise bereits stark sind.

Puerto Princesa Subterranean River estuary, Palawan Island, Philippines.
Symbolbild: Envato

Das Anklagegremium des Repräsentantenhauses will die notwendigen Beweise für alle vier Anklagepunkte im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte vorlegen. Es könnte jedoch Zeugen oder Anklagepunkte streichen, wenn die Beweise bereits stark sind. Dies sagte ein Ankläger nach der Prognose des Senats, dass der Prozess sieben bis acht Monate dauern könnte.

Repräsentant Joel Chua, Mitglied des Anklagegremiums, erklärte in einem Interview mit Super Radyo dzBB, dass der Zeitplan streng auf der Anzahl der Zeugen basiert, die sie derzeit haben. Es könnte jedoch Situationen geben, in denen sie an einem Tag zwei oder drei Zeugen vorstellen können, was die Dauer verkürzen würde.

Am Montag beantragte das Anklagegremium 63 Verhandlungstage für den Prozess. Das sind mehr als das Doppelte der 30 Tage, die die Verteidigung beantragt hatte. Chua sagte, dass sie nach der Vorlage von zwei Anklagepunkten möglicherweise genügend Beweise haben, um die restlichen Anklagepunkte zu streichen.

Senatspräsident Sherwin Gatchalian hatte zuvor mitgeteilt, dass etwa 10.000 Beweisstücke für den Prozess markiert sind. Chua erklärte, dass sie allein für die Frage der geheimen Gelder etwa 4.000 Quittungen haben. Diese Zahl verdoppelte sich, nachdem das Verteidigungsteam eine gemeinsame Markierung der Beweise ablehnte.

Trotz der prognostizierten Dauer des Prozesses will das Anklagegremium des Repräsentantenhauses sein Bestes tun, um die notwendigen Beweise für alle vier Anklagepunkte vorzulegen. Chua betonte, dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um die Beweise ordnungsgemäß vorzulegen, sowohl der Öffentlichkeit als auch dem Amtsenthebungsgericht.

Chua appellierte an das Amtsenthebungsgericht des Senats, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Beweise ordnungsgemäß vorzulegen. Er fügte hinzu, dass der Prozess letztlich um Rechenschaftspflicht geht.

Quellen