Politik

Anklage: Gewalt und Missbrauch von Geldern verraten das Vertrauen der Öffentlichkeit

Die Anklage im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte begann am Montag. Sie soll Gewalt angewendet, den Präsidenten bedroht und öffentliche Gelder missbraucht haben.

Gavel and Handcuffs on Flag
Symbolbild: Envato

Die Anklagevertretung des Repräsentantenhauses argumentierte vor dem Senatsgericht. Sie nannte die Vorwürfe einen Verrat am öffentlichen Vertrauen.

Die Hauptanklägerin, Abgeordnete Gerville Luistro aus Batangas, hielt die Eröffnungsrede. Sie betonte, dass es in der Geschichte der Republik noch nie einen Vizepräsidenten mit einem Auftragskiller als Freund gegeben habe.

Luistro nannte die Verfassung. Sie bietet rechtliche Mittel zur Lösung politischer Konflikte. Gewalt und Drohungen seien jedoch nicht erlaubt.

Die Anklage bezieht sich auf eine Online-Pressekonferenz von Duterte im November 2024. Dort hatte sie gedroht, den Präsidenten und weitere Politiker töten zu lassen, falls ihr selbst etwas zustoßen sollte.

Die Anklagevertretung nannte die Vorwürfe einen Verrat am öffentlichen Vertrauen. Sie betonte, dass alle Amtsträger zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Luistro warnte vor einer Zwei-Klassen-Justiz. Sie forderte, dass alle Amtsträger sich an die Gesetze halten müssen. Andernfalls werde den Kindern ein falsches Bild vermittelt.

Die Anklagevertretung appellierte an die Senatoren-Richter. Sie sollen das Verfahren nur auf Basis der Beweise und der Verfassung entscheiden.

Die Anklagepunkte umfassen neben den Drohungen auch den Missbrauch öffentlicher Gelder. Die Anklagevertretung betonte, dass niemand über dem Gesetz steht.

Quellen