Angeles City überprüft Abwassergebühr
Der Stadtrat von Angeles City überprüft und überarbeitet derzeit eine umstrittene Abwassergebühr. Die Verordnung wurde am 1. Juli 2025 durch eine Verordnung des Bürgermeisters Jon Lazatin ausgesetzt.
Der Vizebürgermeister Amos Rivera nannte die Gründe für die Überprüfung in einem Medienforum. Das Forum fand im Swissotel Clark statt und wurde vom Pampanga Press Club und Hann Resorts and Casino organisiert.
Rivera betonte, dass die Überprüfung der Verordnung Transparenz schaffen, das Bewusstsein der Öffentlichkeit stärken und die Grundwasserressourcen schützen soll. Die Verordnung soll das Grundwasser schützen und entwickeln.
Die Stadtregierung will die Verordnung an bestehende Umweltvorschriften anpassen. Dazu gehören Bestimmungen im Clean Water Act. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen den Umweltschutz mit der Entwicklung ausbalancieren.
Rivera erklärte, dass die Abwassergebühr helfen soll, das Grundwasser vor Verschmutzung durch schlecht verwaltetes Abwasser zu schützen. Angeles City verfügt derzeit über keine zentrale Abwasserbehandlungsanlage.
Unter dem vorgeschlagenen System sollen Abwasser aus Septiktanks regelmäßig von zugelassenen Entsorgungsdiensten abgeholt und zu einer Anlage transportiert werden. Von dort aus soll das Abwasser in Übereinstimmung mit den Umweltstandards in Flüsse oder Bäche geleitet werden.
Rivera betonte die Notwendigkeit, die Einwohner über den Zweck und die Vorteile der Verordnung zu informieren. Um wasserbezogene Bedenken zu klären, plant die Stadtregierung öffentliche Anhörungen und ein Wassergipfeltreffen.
Der Wassergipfel soll Daten von Wasserversorgern zusammenführen, die aktuelle Wassersituation in der Stadt bewerten und Lösungen finden. Diese sollen eine zuverlässige und sichere Wasserversorgung für die Einwohner sicherstellen.
Bürgermeister Lazatin hatte die Aussetzung der Verordnung angeordnet. Sie erlaubte die Erhebung von Umweltgebühren durch Wasserversorger. Die Aussetzung sollte die finanzielle Belastung für die Einwohner von Angeles City verringern.
Die Verordnung Nr. 343 aus dem Jahr 2014 legte das anfängliche Abwassermanagement-System fest. Sie setzte eine Gebühr basierend auf dem Wasserverbrauch, um das System zu finanzieren.
Die Verordnungen Nr. 487 aus dem Jahr 2019 und Nr. 640 aus dem Jahr 2022 verschärften die Anforderungen an die Entsorgung und legten eine Standardgebühr von 5 Pesos pro Kubikmeter fest.
Die Verordnung Nr. 697 aus dem Jahr 2023 erhöhte die Gebühr auf 10 Pesos pro Kubikmeter für Nichtwohngebäude. Sie erweiterte die Vorschriften auf eine Mindest- und Höchstmonatsgebühr.
Mit der Aussetzung der Verordnung stellten zugelassene Dienstleister die Entsorgungsarbeiten ein. Wasserversorger setzten die Erhebung der Gebühren aus.