Alexandra Eala erreicht als erste Philippinerin die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers
Alexandra Eala schrieb Geschichte für die Philippinen, als sie als erste Spielerin ihres Landes die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers erreichte. Am Donnerstag besiegte sie die Australierin Maya Joint mit 3-6, 6-2 und 6-0 und sicherte sich damit den Einzug in die nächste Runde.
Eala, die aus Quezon City stammt, wird am Samstag auf die Titelverteidigerin Iga Swiatek treffen. Die 21-Jährige zeigte sich nach ihrem Sieg selbstbewusst und nannte das bevorstehende Match eine große Herausforderung, für die sie bereit sei.
Eala betonte, wie wichtig es ihr sei, ihre Herkunft und Kultur zu repräsentieren. Auf ihrem Sonnenvisier trug sie einen Spruch in Tagalog, der übersetzt lautet: „Wenn es erst einmal wächst, kann es nicht mehr gestoppt werden“. Ihr Sponsor Nike hatte diesen Spruch auf ihre Ausrüstung drucken lassen.
Für ihr Wimbledon-Debüt im vergangenen Jahr hatte Nike ihr ein Haarband mit einer Sampaguita-Blume, der Nationalblume der Philippinen, zur Verfügung gestellt. Eala trainiert an der Rafa Nadal Academy in Mallorca und hat sich in diesem Jahr besonders auf Rasenplätzen bewährt. Sie gewann kürzlich das Turnier in Birmingham und erreichte das Halbfinale in Berlin.
Eala ist die einzige Philippinerin im Hauptfeld von Wimbledon und trägt die Flagge ihres Landes mit Stolz. Sie nannte es eine große Ehre, für ihr Land auf den größten Bühnen der Welt zu spielen. Ihre Leistung sei nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiger Meilenstein für den Tennis-Sport in den Philippinen.
Eala brach im vergangenen Jahr in die Top 50 der Weltrangliste ein und hat seitdem kontinuierlich an ihrer Leistung gearbeitet. Sie zeigte sich dankbar für die Unterstützung ihrer Familie und ihrer Trainer und betonte, dass sie ihre Werte und ihre Herkunft nicht vergessen werde.