Alex Eala zieht in die zweite Runde der Wimbledon-Meisterschaften ein
Die 21-jährige Filipina Alex Eala hat sich in dominantem Stil in die zweite Runde der Wimbledon-Meisterschaften gespielt. Sie besiegte die Mexikanerin Renata Zarazua mit 6-1, 6-2 in der ersten Runde am Mittwochmorgen.
Eala, die als 29. gesetzt war, ließ Zarazua, die auf Platz 75 der Welt steht, kaum eine Chance. Der Sieg war auch eine Revanche für Eala, die gegen Zarazua bei den ITF W100 Cary Tennis Classic in North Carolina im Jahr 2024 verloren hatte.
Zwei Jahre später zeigte Eala, wie sehr sich ihr Spiel verbessert hat. Nach einem ausgeglichenen Start im ersten Satz gewann sie fünf der nächsten sechs Spiele. Sie nutzte ihre Kraft und ihre Court-Abdeckung, um die 1,60 Meter große Zarazua zu überfordern.
Eala dominierte die Ballwechsel von der Grundlinie aus und zwang Zarazua, Bälle über das gesamte Feld zu jagen. Zarazua leistete im sechsten Spiel den größten Widerstand, indem sie einen Rückstand von 0-40 ausglich und sieben Gleichstände erzwang. Dennoch gelang Eala der Break, und sie gewann den ersten Satz komfortabel.
Die beiden Spielerinnen kannten sich aus dem Doppelwettbewerb der French Open 2025, wo sie die zweite Runde erreichten. Eala nutzte diese Vertrautheit, um Zarazua im zweiten Satz weiter zu frustrieren. Sie brach den Aufschlag sofort im ersten Spiel und führte mit 2-0.
Zarazua, die vor zwei Jahren ihre höchste Platzierung mit Rang 51 erreichte, konnte nur ein Spiel im zweiten Satz für sich entscheiden. Eala beendete das Match in einer Stunde und 19 Minuten auf Platz 12 des All England Lawn Tennis and Croquet Club in London.
Dies ist nur das zweite Mal in ihrer Karriere, dass Eala die erste Runde bei einem Grand-Slam-Turnier übersteigt. Ihr erster Durchbruch gelang ihr bei den US Open 2025, wo sie die damals auf Platz 15 der Welt stehende Clara Tauson aus Dänemark in drei Sätzen besiegte.
In der nächsten Runde trifft Eala auf die Siegerin des ersten Rundenmatches zwischen der amerikanischen Tennislegende Serena Williams und der Australierin Maya Joint.