Alex Eala trifft auf Iga Swiatek bei Wimbledon
Die philippinische Tennisspielerin Alex Eala steht bei Wimbledon vor einer großen Herausforderung. Zum zweiten Mal in Folge trifft sie in der dritten Runde auf eine ehemalige oder amtierende Championin. Im vergangenen Jahr verlor die ungesetzte Eala in der ersten Runde gegen die spätere Siegerin Barbora Krejčíková aus der Tschechischen Republik mit 3-6, 6-2, 6-1. In diesem Jahr trifft sie auf die drittplatzierte Iga Swiatek aus Polen, die ehemalige Nummer eins der Welt.
Eala und Swiatek haben bereits zweimal gegeneinander gespielt. Bei den WTA 1000 Miami Open 2025 besiegte Eala Swiatek in zwei Sätzen. Einen Monat später revanchierte sich Swiatek beim Madrid Open in drei Sätzen. Swiatek gilt als eine der erfolgreichsten Spielerinnen der aktuellen Zeit. Sie hat vier French Open, ein US Open und die Wimbledon Championships 2025 gewonnen. Zudem stand sie 125 Wochen an der Spitze der WTA-Rangliste.
Trotz ihrer beeindruckenden Bilanz hatte Swiatek in diesem Jahr eine enttäuschende Saison. Sie erreichte kein Turnierfinale und kam beim WTA 1000 Italian Open bis ins Halbfinale, wo sie gegen die spätere Siegerin Elina Svitolina aus der Ukraine verlor. Aufgrund ihrer Schwierigkeiten wechselte sie ihren Trainer. Sie ersetzte den Belgier Wim Fissette durch Francis Roig von der Rafa Nadal Academy, der 17 Jahre lang Trainer von Rafael Nadal war.
Vor Wimbledon spielte Swiatek nur ein Turnier auf Rasen, das WTA 500 Bad Homburg Open, wo sie in der ersten Runde gegen die Amerikanerin Emma Navarro verlor. Bei Wimbledon gewann sie ihr erstes Match gegen die Doppel-Spezialistin Taylor Townsend in drei Sätzen. Im zweiten Spiel besiegte sie die ehemalige Nummer eins Karolína Plíšková aus der Tschechischen Republik mit 6-1, 6-3 in nur einer Stunde und zehn Minuten.
Eala, die 21 Jahre alt ist, muss ihr Spiel auf ein höheres Niveau heben, um gegen Swiatek bestehen zu können. In ihrem letzten Spiel gegen Maya Joint begann sie schwach und machte viele unnötige Fehler, die ihr das erste Set kosteten. Bei den Turnieren in Birmingham und Berlin zeigte sie jedoch eine verbesserte Aufschlagleistung und konnte Gegnerinnen mit gut platzierten Drop Shots überraschen. Ihre Netzspiele haben sich ebenfalls verbessert, was ihr erlaubt, Druck aufzubauen und Punkte mit sicheren Volleys abzuschließen.
Es wird spannend zu sehen, wie Ealas neue Stärken gegen Swiateks aggressives Spiel bestehen. Die Polin mischt kraftvolle Grundschläge mit präzisen Platzierungen und ändert ständig den Rhythmus, um ihre Gegnerinnen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Eala muss geduldig bleiben, da Swiatek bekannt dafür ist, Fehler zu vermeiden und Punkte schnell oder in langen Rallyes zu beenden. Eine der stärksten Waffen von Swiatek ist ihr Rückhandschlag entlang der Linie, der als einer der besten im Frauen-Tennis gilt. Auch ihr Topspin-Forehand ist sehr stark.
Beide Spielerinnen setzen auf tiefe Rückhandschläge entlang der Linie, um ihre Gegnerinnen aus der Position zu bringen. Das dritte Spiel zwischen ihnen könnte davon abhängen, wer diese Waffe konsequenter einsetzen kann. Swiatek ist sich der Herausforderung bewusst, die Eala darstellt. Sie weiß, dass Ealas Spiel auf Rasen besonders trickreich sein kann. Sie wird sich gut vorbereiten und für verschiedene Arten von Schlägen bereit sein.