Alex Eala im Tennis und Sara Duterte vor dem Senat
Die philippinische Tennisspielerin Alex Eala sorgte für Aufsehen. Sie besiegte die Titelverteidigerin Iga Swiatek im Centre Court des All England Club. Damit zog sie ins Viertelfinale der Grand-Slam-Turniere ein.
Eala hatte zuvor schon gegen Jasmine Paolini gewonnen. Sie will nun weiter an ihre Erfolge anknüpfen. Ihr Ziel ist es, die erste Philippinerin zu sein, die das Viertelfinale in Wimbledon erreicht.
Während Eala im Tennis glänzt, steht Vizepräsidentin Sara Duterte vor dem Senat. Sie wird wegen des Verdachts der Missbrauch von Staatsgeldern und unklarer Vermögenswerte angeklagt.
Der Prozess beginnt am Montag und wird voraussichtlich bis Mittwoch dauern. Duterte wurde aufgerufen, vor dem Senat zu erscheinen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sie dem nachkommt.
Der Prozess gegen Duterte hat die Aufmerksamkeit von der Amtszeit des Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. abgelenkt. Er hat die letzten zwei Jahre seiner Amtszeit begonnen.
Marcos hat in seiner Amtszeit zahlreiche diplomatische Initiativen gestartet. Er hat die Beziehungen zu vielen Ländern verbessert. So besuchte er kürzlich Kanada und formalisierte die Aufwertung der Beziehungen zu dem Land.
In Kanada kam es zu Protesten. Unterstützer der Duterte-Familie und Anti-Marcos-Aktivisten zeigten sich während des Besuchs des Präsidenten.
Marcos hat in seiner Amtszeit viele diplomatische Erfolge erzielt. Die Weltbank hat die Philippinen als Land mit mittlerem Einkommen eingestuft.
Senator Rodante Marcoleta wurde ebenfalls mit einer Anklage konfrontiert. Er soll bei den Wahlen 2025 keine Spenden gemeldet haben, aber 75 Millionen Pesos erhalten haben.
Marcoleta hatte versucht, die Anklage zu verhindern. Er mobilisierte seine Anhänger aus der Iglesia Ni Cristo. Diese organisierten eine dreitägige Protestaktion. Trotzdem wurde Marcoleta angeklagt.
Marcoleta gab zu, 111,29 Millionen Pesos für den Wahlkampf ausgegeben zu haben. Er wurde mit einer nicht kautionsfähigen Anklage wegen Veruntreuung konfrontiert.
Senator Bato dela Rosa hatte im Mai versucht, einer Verhaftung zu entkommen. Er wurde von einem internationalen Gericht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht.