Gesellschaft

Aeta-Gemeinschaft fordert Verantwortung für illegale Müllkippe

In Subic, Zambales, fordern Aeta-Gemeinschaftsführer Verantwortung für eine illegale Müllkippe auf ihrem Stammesgebiet. Mehr als ein Jahr nach ersten Beschwerden über die Müllkippe, die sich auf ihrem Stammesgebiet befindet, haben die Aeta-Führer die Untätigkeit der Behörden kritisiert.

Aerial shot of the Cuayan Bugtong church in Candaba, Pampanga, Philippines
Symbolbild: Envato

Die Aeta-Führer fragen, warum die Behörden die Müllkippe jahrelang trotz früherer Beschwerden betrieben haben. Sie wollen wissen, ob Beamte zur Rechenschaft gezogen werden.

Evangeline Rodriguez, Aeta-Führerin und Vorsitzende der Alyansa ng Katutubong Kababaihan ng Pilipinas Inc., brachte die Angelegenheit 2025 an das Department of Environment and Natural Resources-Environmental Management Bureau, die Subic-Municipalregierung, die National Commission on Indigenous Peoples und andere Behörden.

Rodriguez sagte, die NCIP habe ihr mitgeteilt, dass sie wenig unternehmen könne, weil der Bürgermeister sich geweigert habe, sich mit der Behörde zu treffen. Sie kritisierte auch das EMB, weil es trotz Kenntnis der Müllkippe seit 2022 nicht gehandelt habe.

Das DENR-EMB in Central Luzon gab bekannt, dass es die Schließung der Müllkippe angeordnet und die lokale Regierung bei der Sanierung unterstützt habe. Die Behörde hatte am 16. März 2025 eine Unterlassungsverfügung gegen die Müllkippe erlassen, weil sie gegen Umweltgesetze verstieß.

Rodriguez forderte, dass die Behörden herausfinden, wer die Müllkippe auf dem Stammesgebiet betrieben hat. Sie verlangt Entschädigung für die betroffenen Aeta-Gemeinschaften, deren Lebensgrundlagen und Umwelt geschädigt wurden.

Für die Mitglieder der Naugsol Aeta Farmers Association ist der Schaden erheblich. Kelly Arizala, Vorsitzende der Vereinigung, sagte, dass etwa 100 Aeta-Familien von der Landwirtschaft leben. Viele haben jedoch Teile ihres Ackerlands aufgegeben, weil die Müllkippe dort lag.

Arizala fügte hinzu, dass die Wasserquellen der Gemeinschaft ebenfalls betroffen seien. Die Müllkippe wurde geschlossen, und der Müll wird nun im Rahmen der Sanierungsbemühungen abtransportiert. Dennoch sind die Bewohner unsicher, was als Nächstes geschehen wird.

Die Aeta-Führer wollen, dass die Sanierung von einer gründlichen Untersuchung begleitet wird. Sie fordern, dass die Behörden die betroffenen Gemeinschaften vollständig in die Sanierung ihres Stammeslandes und die Wiederherstellung ihrer Lebensgrundlagen einbeziehen.

Lokale Beamte lehnten es ab, sich zu dem Thema zu äußern, und sagten, sie warteten auf die Bewertung des DENR.

Quellen