Adiong: Dutertes Drohungen zeigen mehr als bloße Bedrohung
Der Abgeordnete Zia Alonto Adiong aus Lanao del Sur nannte die Drohungen von Vizepräsidentin Sara Duterte in einem Online-Video vom 23. November 2024 mehr als bloße Bedrohungen.
Adiong ist Sprecher der Anklage im Repräsentantenhaus. Er sagte, Duterte habe in dem Video eine Anordnung zur Tötung von Personen detailliert beschrieben.
Die Anklagepunkte gegen Duterte gehen auf eine Online-Pressekonferenz zurück. Dort behauptete sie, einen Auftragskiller angeheuert zu haben, um Präsident Ferdinand Marcos Jr., die First Lady Liza Araneta-Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez zu ermorden.
Falls ihr selbst etwas zustoßen sollte, so Duterte. Adiong betonte in einem Radiointerview, dass Dutertes Aussagen mehr als nur ein Wutausbruch seien.
Er nannte die Aussagen eine konkrete Bedrohung. Duterte habe eine Absprache mit einem Auftragskiller getroffen. Dieser habe zugestimmt, die Anweisungen auszuführen.
Die Anklage stützt sich auf Dutertes Beschreibung einer angeblichen Absprache mit einer anderen Person. Es gehe nicht nur um eine einfache Ausdrucksweise von Wut.
Adiong sagte, Duterte habe eine angebliche Anweisung beschrieben, die Tötungen auszuführen, falls ihr etwas zustoßen sollte.
Die Verteidigung argumentiert, dass Dutertes Aussagen im Kontext einer angeblichen Verschwörung gegen sie gesehen werden sollten. Sie spricht von einer Operation namens Oplan Romanov.
Die Anklage hat jedoch betont, dass keine Beweise für die angebliche Verschwörung vor dem Senat präsentiert wurden.
Die Anklage will die Beweise gegen Duterte weiter stärken. Sie will die Aussagen der Vizepräsidentin als konkrete Bedrohung darstellen.