Sicherheit

Abgeordneter Lazatin will strengere Regeln für Waffenlagerung

Der Abgeordnete Carmelo Lazatin Jr. aus dem ersten Wahlbezirk von Pampanga hat einen Gesetzentwurf eingebracht. Dieser soll Waffeneigentümer bestrafen, die ihre Waffen nicht sicher aufbewahren. Dadurch könnten Minderjährige Zugang zu den Waffen erhalten.

Three Filipino kids riding down a rural dirt road
Symbolbild: Envato

Der Gesetzentwurf mit der Nummer 10002 wurde am 2. Juli 2026 eingereicht. Er verpflichtet alle rechtmäßigen Waffeneigentümer, ihre Waffen und Munition in Wohnungen, Büros, Geschäftsräumen und anderen unter ihrer Kontrolle stehenden Einrichtungen sicher zu verwahren. So soll der Zugang für Minderjährige verhindert werden.

Lazatin betonte, dass Erwachsene die Verantwortung tragen, wenn Kinder Zugang zu Waffen erhalten und damit Schaden anrichten. Er forderte, Kinder vor gefährlichen Waffen zu schützen, zu denen sie das Urteilsvermögen fehlt.

Nach dem Entwurf drohen Waffeneigentümern, die ihre Waffen ungesichert lagern und so den Zugang für Minderjährige ermöglichen, bis zu zwei Jahre Haft und eine Geldstrafe von 200.000 bis 300.000 Pesos. Wenn ein Minderjähriger Zugang zur Waffe erhält, erhöht sich die Strafe auf bis zu vier Jahre Haft und eine Geldstrafe von 300.000 bis 500.000 Pesos.

Wenn der Minderjährige die Waffe abfeuert oder körperliche Verletzungen verursacht, steigt die Strafe auf bis zu sechs Jahre Haft und eine Geldstrafe von 500.000 bis 750.000 Pesos. Im Falle eines Todesfalles drohen bis zu zwölf Jahre Haft und eine Geldstrafe von 750.000 bis 1 Million Pesos.

Der Gesetzentwurf sieht auch strengere Strafen für unrechtmäßige Waffeneigentümer vor. Diese Regelung steht im Einklang mit dem Republic Act No. 10591, dem umfassenden Waffen- und Munitionsregulierungsgesetz.

Zuvor hatte Lazatin die Resolution 1159 eingereicht. Diese fordert den Ausschuss für öffentliche Ordnung und Sicherheit auf, die bestehenden Richtlinien zur verantwortungsvollen Waffenbesitz, Waffenkontrolle und Verantwortlichkeit zu überprüfen. Der Anlass war ein Schusswaffenvorfall an einer Schule in Tacloban City.

Lazatin nannte den Vorfall in Tacloban einen dringenden Grund, die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Er will feststellen, ob zusätzliche gesetzliche Maßnahmen oder verstärkte Überwachungsmechanismen notwendig sind.

Quellen