Gesellschaft

7,5 Millionen Haushalte erhalten finanzielle Hilfe wegen der Krise im Nahen Osten

Die Regierung der Philippinen will 7,5 Millionen Haushalten finanzielle Hilfe gewähren. Präsident Ferdinand Marcos Jr. kündigte dies am Donnerstag, den 16. Juli 2026, an. Die Unterstützung soll rund 37,5 Millionen Menschen zugutekommen.

Philippine traditional village
Symbolbild: Envato

Die finanzielle Unterstützung ist Teil des UPLIFT-Programms. UPLIFT steht für das Unified Package for Livelihoods, Industry, Food, and Transport. Das Programm wurde ausgeweitet, um mehr Menschen zu erreichen.

Die Empfängerinnen und Empfänger der UPLIFT-Hilfe sind in drei Gruppen unterteilt. Erstens erhalten 3,5 Millionen Begünstigte des Pantawid Pamilyang Pilipino Program und des Walang Gutom Program eine einmalige Zahlung von bis zu 2.000 Peso.

Zweitens bekommen 2,5 Millionen arme und nahezu arme Haushalte monatlich 2.000 Peso von Juli bis Dezember. Diese Haushalte wurden durch das Community-Based Monitoring System von 2024 identifiziert.

Drittens erhalten 1,5 Millionen niedrigverdienende Arbeitnehmer und ihre Familien ebenfalls monatlich 2.000 Peso von Juli bis Dezember. Diese Gruppe wurde durch das Social Security System validiert.

Das Department of Social Welfare and Development wird die Auszahlung der finanziellen Hilfe leiten. Präsident Marcos nannte auch digitale Kanäle als Mittel zur Auszahlung der Gelder.

Zuvor hatte die Regierung bereits Kraftstoffsubventionen für Transportarbeiter, Bauern und Fischer bereitgestellt. Diese Maßnahmen sollten die Auswirkungen der Ölpreisschocks abfedern. Diese Schocks wurden durch den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Israel gegen Iran verursacht.

Der Krieg begann am 28. Februar. Iran schloss die Straße von Hormus, eine wichtige Schifffahrtsroute. Mehrere fragile Waffenstillstände sind seitdem zusammengebrochen.

Trotz einer jüngsten Entspannung bei den Rohölpreisen in Dubai bleiben die Benzinpreise in den Philippinen hoch. Das Land ist ein Nettoimporteur von Erdölprodukten. In dieser Woche führten Ölunternehmen erneut eine Runde von Kraftstoffpreiserhöhungen durch.

Am 7. Juli sagte der Nationalstatistiker Claire Dennis Mapa, dass der Konflikt im Nahen Osten weiterhin ein Hauptfaktor für die Inflation in den Philippinen sei.

Quellen