Sicherheit

51 Personen bei Razzia gegen Hahnenkämpfe in Cagayan festgenommen

Aktualisiert am 27.06.2026: Artikel nach vollständigem Quellen-Readback erweitert.

Bei einer Polizeiaktion gegen illegale Hahnenkämpfe in Sta. Ana in der Provinz Cagayan sind 51 Personen festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Einsatz am 26. Juni in Coastal 2, Barangay Casambalangan, außerdem Wettgelder von insgesamt 208.982 PHP beschlagnahmt.

Die Operation begann laut Bericht gegen 14:30 Uhr. Beteiligt waren unter anderem Nachrichtendienst- und Drogenermittlungseinheiten der Cagayan Police Provincial Office, die Regional Intelligence Division von Police Regional Office 2, die 2nd Provincial Mobile Force Company, die 203rd Maneuver Company des Regional Mobile Force Battalion 2 sowie die Sta. Ana Municipal Police Station.

Die Festgenommenen sollen an einem illegalen Hahnenkampf, lokal als „tupada“ bezeichnet, beteiligt gewesen sein. Die Polizei verwies auf mögliche Verstöße gegen Presidential Decree No. 449 in Verbindung mit Presidential Decree No. 1602, geändert durch Republic Act No. 9287.

Unter den Festgenommenen waren laut Polizei zwei mutmaßliche Betreiber mit den Aliasnamen „Froi“ und „Jojo“, beide Barangay-Kagawads aus Casambalangan. Ebenfalls genannt wurden „Nest“ als mutmaßlicher Tischmanager und „Arar“ als mutmaßlicher Ausrufer. Weitere 47 Personen wurden als Wetter aus Sta. Ana und umliegenden Orten beschrieben.

Ein mutmaßlicher Kampfrichter mit dem Aliasnamen „Vere“ entkam nach Polizeiangaben während der Aktion und wird weiter gesucht. Beschlagnahmt wurden fünf Kampfhähne, darunter zwei mit befestigten Klingen, 56 weitere Klingen in zwei Boxen sowie das Wettgeld.

Die Beweismittel wurden am Einsatzort im Beisein der Festgenommenen und von Barangay-Vertretern inventarisiert. Anschließend wurden die Verdächtigen und die beschlagnahmten Gegenstände zur Sta. Ana Police Station gebracht. PRO2-Regionaldirektor PBGen Mariano C. Rodriguez lobte den Einsatz und kündigte an, die Kampagne gegen illegales Glücksspiel fortzusetzen. Für alle Verdächtigen gilt bis zu einer gerichtlichen Entscheidung die Unschuldsvermutung.

Quellen