41 Infrastrukturprojekte in Cebu City liegen auf Eis
In Cebu City liegen 41 Infrastrukturprojekte auf Eis. Das geht aus dem Jahresabschlussbericht der Rechnungsprüfungsbehörde für 2025 hervor. Die Stadt nutzte nur 7,98 Prozent ihres 4,32 Milliarden Peso schweren Entwicklungsfonds.
Die Prüfer nannten mehrere Gründe für die Verzögerungen. Dazu gehören fehlende Dokumente zur Landbesitznachweise, fehlende Projektentwürfe und ein Mangel an Personal im Department of Engineering and Public Works.
Die Rechnungsprüfungsbehörde empfahl, nur Projekte zu finanzieren, die vollständig umsetzbar sind. Zudem soll ein zentrales Überwachungssystem eingerichtet werden, um künftige Fehler zu vermeiden.
Die Stadt hatte 2,11 Milliarden Peso für den Ausbau von Straßen, die Sanierung von Überschwemmungsgebieten und die Modernisierung von Gesundheitszentren vorgesehen. Diese Mittel liegen derzeit ungenutzt.
Die Prüfer fanden heraus, dass viele Projekte nicht bereit für die Umsetzung waren. 17 Projekte im Wert von 951,29 Millionen Peso stecken in den frühen Planungsphasen fest. Dazu gehören 762,99 Millionen Peso für die Sanierung des Gesundheitsgebäudes in Cebu City und 120 Millionen Peso für ein Evakuierungszentrum in Barangay San Jose.
18 Projekte im Wert von 225,63 Millionen Peso wurden zurückgeschickt, weil die Stadt den Landbesitz nicht nachweisen konnte. Fünf Landkaufprojekte im Wert von 896 Millionen Peso sind eingefroren, bis das Land Management Office wiedereröffnet wird.
Das Department of Engineering and Public Works führte den Engpass auf einen Personalmangel in seinem Designteam zurück. Die Mitarbeiter sind mit älteren Projekten überlastet.
Die Rechnungsprüfungsbehörde stellte fest, dass die Stadt von 2022 bis 2025 kaum Fortschritte bei der Infrastrukturentwicklung gemacht hat. Kein einziges Projekt aus dem Jahr 2025 erreichte die Ausschreibungsphase.
Viele der gestoppten Pläne betreffen den Straßenbau und den Bau von Entwässerungssystemen. Die Bürger leiden weiterhin unter schlechten Straßen und Überschwemmungen.
Die Rechnungsprüfungsbehörde kritisierte, dass die Stadt die sozialen und wirtschaftlichen Ziele nicht erreicht habe. Es gab auch Koordinationsprobleme zwischen verschiedenen Behörden.
Die Stadt plante 18 Straßenprojekte auf privatem Land, ohne die Erlaubnis der Eigentümer einzuholen. Zudem gab es Fehler bei der Umverteilung von Geldern. Die Stadt versuchte, Mittel von Projekten abzuziehen, die bereits abgeschlossen oder in Bau waren.
Die Rechnungsprüfungsbehörde warnte vor doppelten Finanzierungen und weiteren Verzögerungen. In Barangay Sambag 1 zeigte ein Schild ein falsches Fertigstellungsdatum für ein Straßen- und Entwässerungsprojekt.
Die Rechnungsprüfungsbehörde forderte die Stadt auf, nur Projekte zu finanzieren, die vollständig umsetzbar sind. Zudem soll ein zentrales Überwachungssystem eingerichtet und externes Personal eingestellt werden, um den Engpass zu beheben.
Das City Planning and Development Office schlug vor, ein zentrales Überwachungssystem einzurichten und gemeinsame Ortstermine durchzuführen. Die Rechnungsprüfungsbehörde hatte diese Empfehlungen bereits früher gegeben.