22 Tote und 18 Vermisste durch Taifun Inday und Monsun
Mindestens 22 Menschen starben, 18 weitere blieben am Dienstag, den 14. Juli, vermisst. Der tropische Sturm Inday und der Südwest-Monsun waren dafür verantwortlich. Das National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) gab die Zahlen bekannt.
Die Todesfälle ereigneten sich in über 14 Gebieten im ganzen Land. Sie wurden durch Erdrutsche und Ertrinken verursacht. Zudem wurden neun Personen verletzt. Die Vermisstenmeldungen kamen aus Zamboanga del Sur, Labangan, Tukuran, Davao Occidental, Jose Abad Santos, Sarangani, Glan, Lanao del Sur, Calanogas, Maguindanao del Sur und Talayan.
Die Überprüfung der gemeldeten Opferzahlen dauert noch an. Rund 170.000 Familien sind von den Wetterstörungen betroffen. 21.000 Menschen wurden vertrieben und befinden sich in Evakuierungszentren.
Das NDRRMC meldete Schäden an der Infrastruktur in Höhe von 3,18 Millionen Peso. Etwa 1.000 Häuser wurden beschädigt, davon 853 teilweise. Die landwirtschaftlichen Schäden belaufen sich auf 12,50 Millionen Peso. Die Behörde stellte den betroffenen Familien Hilfe im Wert von 58,56 Millionen Peso zur Verfügung.
Die Philippine Atmospheric, PAGASA gab am Dienstag eine Wetterwarnung heraus. Demnach könnte der Südwest-Monsun den westlichen Teil von Nord-Luzon weiter beeinflussen. Es wird mit trüben Himmeln, verstreuten Regenfällen und Gewittern gerechnet. Der Taifun Bavi verließ das Land am vergangenen Samstag, den 11. Juli.