14-Jähriger Schüler in Leyte wegen Drogenverdacht festgenommen
In Tacloban City wird ein 14-jähriger Schüler der neunten Klasse untersucht. Schulpersonal fand auf dem Gelände der Javier National High School in Javier, Leyte, eine Tüte mit verdächtigem Shabu.
Der Schüler wurde am Donnerstag, den 16. Juli, festgenommen. Ein Schulmitarbeiter fand eine Plastiktüte mit einer weißen kristallinen Substanz, die vermutlich Shabu ist.
Die Polizei der Javier Municipal Police Station wurde um 11:30 Uhr um Hilfe gebeten. Lehrer hatten den Vorfall gemeldet.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Schüler und zwei Mitschüler von Schulpersonal wegen Herumlungerns auf dem Schulgelände gerügt wurden. Der Schüler warf eine kleine Plastiktüte in Richtung eines geparkten Elektrofahrrads.
Ein Schulmitarbeiter fand die Tüte und entdeckte die verdächtige Substanz. Die drei Schüler wurden ins Büro des Schulleiters gebracht, der sofort die Polizei informierte.
Die Polizei arbeitete mit dem Municipal Social Welfare and Development Office (MSWDO) zusammen. Das MSWDO half bei der Bearbeitung des Falls eines Kindes in Konflikt mit dem Gesetz.
Die Tüte wurde in Anwesenheit des Schulmitarbeiters, eines MSWDO-Sozialarbeiters, zweier gewählter Barangay-Beamter aus Poblacion Zone I und des Elternteils des Schülers markiert und inventarisiert.
Die Beweise wurden an die Regional Forensic Unit 8 zur Laboruntersuchung geschickt. Die Behörden wollen herausfinden, wie der Schüler an die verdächtigen Drogen kam und ob andere Personen beteiligt waren.
Der Vorfall hat Bedenken hinsichtlich des möglichen Drogeneintritts in Schulgelände aufgeworfen. Die Behörden betonen die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Schulen, Eltern und Strafverfolgungsbehörden.
Nach dem Juvenile Justice and Welfare Act sind Minderjährige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, besonders geschützt. Sozialbehörden spielen eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung ihrer Rechte.