10 Millionen Pesos Marihuana am Clark Port beschlagnahmt
Die Zollbehörde der Philippinen hat am Clark Port vier Sendungen mit illegalen Drogen im Wert von 10,15 Millionen Pesos abgefangen. Die Sendungen enthielten Marihuana und hochwertiges Marihuana, auch als Kush bekannt.
Die Zollbehörde arbeitete mit der Clark Inter-Agency Task Force Against Illegal Drugs zusammen. Die Sendungen wurden aufgrund von Hinweisen der Philippine Drug Enforcement Agency (PDEA) überprüft.
Zwei Sendungen aus Kalifornien, Vereinigte Staaten, kamen am 1. Juli an. Sie waren für Empfänger in Caloocan City und Valenzuela City bestimmt. Die Pakete waren als Hochzeitsfotos und Notizbücher deklariert. Bei der körperlichen Untersuchung am 3. Juli wurden Marihuanaharzbeutel gefunden. Das beschlagnahmte Marihuanaharz wog insgesamt 1.618 Gramm und hatte einen geschätzten Wert von 2,427 Millionen Pesos.
Zwei weitere Sendungen aus Thailand trafen am 3. Juli ein. Sie waren für denselben Empfänger in Taguig City bestimmt. Die Pakete waren als gebrauchte Kleidung deklariert. Nach Röntgen- und Hundeinspektionen wurden am 6. Juli acht Plastiktüten mit hochwertigem Marihuana gefunden. Das Marihuana wog insgesamt 5.142 Gramm und hatte einen Wert von 7,723 Millionen Pesos.
Die Zollbehörde stellte Beschlagnahme- und Einbehaltungsbescheide für die Sendungen aus. Die Sendungen sollen gegen das Zollmodernisierungs- und Tarifgesetz in Verbindung mit dem umfassenden Gesetz über gefährliche Drogen von 2002 verstoßen haben.
Zollkommissar Ariel F. Nepomuceno betonte, dass Luftfrachtsendungen häufig von Drogenschmugglern genutzt werden. Die Zollbehörde will die Inspektionen verschärfen und die Fähigkeiten der Zollmitarbeiter verbessern. Die Zollbehörde will so den Schmuggel von illegalen Drogen verhindern.