Gesellschaft

10 bedrohte Philippinen-Hangpapageien aus illegalem Handel gerettet

In Barangay Pangao-an, Magpet, Cotabato, wurden am 8. Juli zehn vom Aussterben bedrohte Philippinen-Hangpapageien gerettet. Die Vögel, die lokal als Kulasisi bekannt sind, wurden aus einem mutmaßlichen illegalen Wildtierhandel gerettet. Das Department of Environment and Natural Resources (DENR)-Soccsksargen gab die Rettung am Dienstag bekannt.

Philippine traditional village
Symbolbild: Envato

Die Papageien wurden am 9. Juli wieder in die Freiheit entlassen. Das DENR betonte, dass die Philippinen-Hangpapageien als kritisch bedrohte Art gelten. Der Grund dafür ist der Verlust von Lebensräumen und die Wilderei. Das DENR erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass die Sammlung, Jagd, der Besitz, der Transport und der Verkauf von Wildtieren ohne die notwendigen Genehmigungen verboten sind. Diese Regelung steht im Republic Act No. 9147, dem Wildlife Resources Conservation and Protection Act.

Verstöße gegen diese Regelung können zu einer Haftstrafe von bis zu vier Jahren und Geldstrafen von bis zu 300.000 Pesos führen. Das DENR betonte, dass die Papageien für 1.000 Pesos pro Stück angeboten wurden. Dies zeigt die anhaltende Bedrohung durch den illegalen Wildtierhandel, trotz verstärkter Schutz- und Durchsetzungsmaßnahmen.

Quellen